Bücher

Von Hand gemacht - das Geheimnis traditioneller Lebensmittel

Karin Buchart Maria Anna Benedikt

VON HAND GEMACHT

Die Geheimnisse traditioneller Lebensmittel

 

Warum ist es wichtig einen Brotteig mit der Hand zu kneten? Wie stärkt Butter unsere Darmschleimhaut, oder warum wirkt Sauerkraut basisch, obwohl es sauer schmeckt? Die Autorinnen Karin Buchart und Maria Benedikt werfen einen umfassenden gastrosophischen Blick auf traditionelle Lebensmittel, die im Alpenraum seit jeher zu den Grundnahrungsmitteln gehören. Das Buch „Von Hand gemacht“ aus dem Servus Verlag folgt der traditionellen Herstellung von Lebensmitteln. Es untermauert mit Expertenwissen von Lebensmittelherstellern und aktuellen Studien die Wirkungen der tradierten Lebensmittel unter modernen, ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten.

Die Praktiken der Lebensmittelherstellung werden immer komplexer, was nicht nur Auswirkung auf den Geschmack, sondern auch auf die Bekömmlichkeit hat. Immer öfter tauchen Fragen tauchen rund um Lebensmittel und deren Qualität auf. In der heutigen Zeit gehen aufgrund von Stress und ökonomischem Druck die traditionellen Praktiken und deren gastrosophischer Hintergrund immer mehr verloren. „Dabei wussten unsere Vorfahren schon genau, wie sinnvoll viele Herstellungspraktiken und der feinfühlige Umgang mit Lebensmitteln sind und welche Auswirkungen dies auf Geschmack und Gesundheit hat“, erklären die Autorinnen Karin Buchart und Maria Benedikt.

Sie verknüpfen gekonnt das alte, traditionelle Wissen mit den neuesten Erkenntnissen aus der Ernährungsphysiologie, ethischen und ökologischen Aspekten, kulturellem Kontext und gesellschaftlicher Bedeutung und geben Einblick in den richtigen Umgang mit unseren Lebensmitteln.

Das große Kneipp-Buch Ernährung

Natürlich gesund mit der ganzheitlichen Lehre von Sebastian Kneipp

Bewusst im Einklang mit der Natur leben: Diese Idee hat eine lange Tradition. Bereits vor 200 Jahren wurde Sebastian Kneipp – dem das Kneippen seinen Namen verdankt – geboren. Zu diesem Jubiläum hat Dr. Hans Gasperl, selbst 40 Jahre lang Land- und Kneipparzt, einen Gesundheits-Ratgeber verfasst, in dem er das Leben und die Fünf-Säulen-Philosophie von Pfarrer Kneipp ausführlich vorstellt.

- Kneipp verstehen: die Ursprünge der bekannten Anwendungen und Therapien

- Wasser, Balance, Ernährung, Kräuterheilkunde und Bewegung: die fünf Säulen der kneippschen Gesundheitslehre

- Kneippen im Alltag: Übungen, die einfach zu Hause oder am Arbeitsplatz durchführbar sind

- Leben im Einklang mit der Natur: Stressabbau durch frische Luft und Bewegung

- Spezielle Kneipp-Anwendungen für die Zeit der Schwangerschaft, im Alter oder mit Kindern

- Mit Beiträgen von renommierten Fachexperten
Säule-Ernährung: Maria Anna Benedikt

Mehr als Wassertreten: mit modernen Kneipp-Anwendungen Körper und Geist in Balance bringen

Sebastian Kneipps Fünf-Säulen-Philosophie ist auch heute noch so aktuell wie vor 200 Jahren und bildet ein festes Fundament in der Traditionellen Europäischen Heilkunde. Einer der wichtigsten Punkte lautet dabei: Vorbeugen statt heilen. Wer bewusst auf die Signale seines Körpers achtet, wird schnell merken, was ihm guttut. Gesunde Ernährung, Behandlungen mit Heilkräutern und ausreichend Bewegung in der Natur bewirken oft mehr als teure Wellness-Anwendungen. Dr. Hans Gasperl präsentiert die Ansätze von Sebastian Kneipp nicht nur theoretisch, sondern zeigt auch einfache Wege auf, wie Sie die fünf Säulen in Ihren Alltag integrieren können.

Gesund in allen Lebenslagen: Finden Sie inneres Gleichgewicht und körperliches Wohlbefinden durch die Gesundheitslehre nach Sebastian Kneipp!

Ernährung Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

Ernährung bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

Wissenswertes, Tipps und Rezepte
Maria Anna Benedikt

Gesunde Ernährung ist ein Lebensstil und die Grundlage für unser Wohlbefinden. Der Begriff ”Diät” kommt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet ”Lebensweise”. Die Zufuhr von Nahrungsmitteln ist ein grundlegendes Rad im Uhrwerk der Körperfunktionen. Ernährung ist ein Baustein, um den Verlauf einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa positiv zu beeinflussen – neben anderen bedeutsamen Faktoren wie Nichtrauchen, körperlicher Aktivität, Stressreduktion, Bewältigungsstrategien
von Belastungen oder diversen Umwelteinflüssen.


Von ”Slow Food” bis ”Super Food” reicht die Palette des neuen Vokabulars in der Ernährungsmedizin. Als Gegenbewegung zu Fertigprodukten und Fast Food versteht man unter ”Slow Food” ein achtsames, genussvolles Essen mit Lebensmitteln aus der Region. ”Super Food” hebt einzelne Nahrungsmittel mit potentiellen Gesundheitsvorteilen hervor, die einem gewissen Modetrend unterliegen, meist teurer sind als andere und nicht selten durch heimische und günstigere Produkte mit besserem ökologischem Fußabdruck ersetzt werden können (Beispiel:
von weit her importierter Chia-Samen versus regionalen Leinsamen). Zudem gibt es eine Reihe von Begriffen für das ”schnelle Essen”: Fast Food (meist sehr kalorienreich, mit hohem Fettanteil, stark gesalzen oder sehr süß), Convenience
Food (Fertiggerichte, bequem, aber meist überteuert und ernährungsphysiologisch geringwertig), Junk Food (englisch ”Abfall”, in der Regel kalorienreich, hoher Anteil an Salz, Fett und Zucker) und Street Food (”das Essen auf der Straße”, praktisch, aber von sehr unterschiedlicher Qualität).


Es gibt eine Reihe von Studien, die gezeigt haben, dass Ernährung einen eindeutigen Einfluss auf unser Darm-Mikrobiom hat. Insbesondere unser westlicher Ernährungsstil mit Fertiggerichten, Fast Food und Zusatzstoffen kann die Inflammation, sprich Entzündungsprozesse im Körper vorantreiben. Ein Grund mehr, den Kochlöffel selbst zu schwingen! Wir wollen Ihnen in jedem Fall Anregungen und Motivation zum Kochen für zu Hause geben.


Ernährung umfasst ein breites Feld an Glaubenssätzen und unterliegt Modetrends. Jede*r Einzelne hat dazu ihre*seine eigene Meinung. Gerade Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen sind häufig mit einer Vielzahl an gutgemeinten Ratschlägen konfrontiert. Von ärztlicher Seite gilt die Empfehlung:
”Essen Sie, was Sie vertragen! Das kann bei jeder*jedem anders sein und hängt auch davon ab, ob Sie gerade in einem Schub sind oder sich in einer entzündungsfreien Ruhephase (Remission) befinden.”


”Es gibt keine CED-spezifische Diät.”
Diese Klarstellung ist sicherlich wichtig, um Druck herauszunehmen, allerdings benötigt die*der einzelne Betroffene hilfreiche Tipps und ein Basiswissen, um sich im Dschungel der Diätformen und Ernährungsirrtümer zurechtzufinden.
Widersprüchliche Ernährungsempfehlungen, die Fülle an Informationen sowie die Undurchsichtigkeit der Lebensmittelproduktion können verunsichern.

Zeitungsartikel

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